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Verzögert Swiss Exchange - 17:31 25.11.2022
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Aktien Schweiz Eröffnung: SMI mit zaghaften Gewinnen zum Auftakt

24.11.2022 | 09:31

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt bewegt sich auch am Donnerstag nur wenig vom Fleck und knüpft damit an die vorangegangenen vorsichtigen Handelstage an. Händler gehen auch für den weiteren Verlauf von einem eher impulsarmen Handel aus. In den USA bleibt die Börse am heutigen Donnerstag wegen "Thanksgiving" geschlossen und zum morgigen Wochenschluss findet nur eine verkürzte Börsensitzung statt. "Zahlreiche Investoren in den USA nutzen den Freitag als Brückentag und bleiben den Börsen daher fern", heisst es in einem Kommentar.

Als tendenziell stützend wird das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed vom Vorabend gesehen. So sei eine bedeutende Mehrheit der Teilnehmer der Ansicht, dass das Tempo bei den künftigen Leitzinserhöhungen verlangsamt werden könne. Damit hätten die Währungshüter das erhoffte Signal gegeben, kommentiert ein Händler. Allerdings könnte die gute Stimmung der vergangenen Wochen durch die Covid-Situation in China getrübt werden. "Die Infektionszahlen steigen wieder und Lockdowns sind möglich", so ein weiterer Börsianer. Ebenfalls von Interesse sei der nun beginnende Black Friday auf der anderen Seite der Welt. Die Erwartungen für den wichtigen US-Einzelhandel seien gross.

Der SMI gewinnt gegen 9.15 Uhr 0,10 Prozent auf 11'105,78 Punkte. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, legt um 0,19 Prozent zu auf 1705,73 Punkte und der breite SPI um 0,06 Prozent auf 14'208,72 Zähler. Bei den 30 SLI-Werten stehen 18 Gewinnern acht Verlierer gegenüber und vier Titel sind unverändert.

Finanzwerte wie Julius Bär, Swiss Life (je +0,9%), UBS (+0,8%), CS, Swiss Re (je +0,7%) und Zurich (+0,6%) sind dabei im Spitzenfeld zu finden. Die Aktien der CS können sich so zumindest teilweise von den neuerlichen deutlichen Kursverlusten vom Vortrag in der Höhe von 6,1 Prozent erholen.

Am Ende der Kurstafel geben Nestlé um 0,5 Prozent nach. Straumann, Alcon sowie Swatch zählen mit Abgaben von bis zu 0,3 Prozent ebenfalls zu den Verlieren.

hr/ys

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