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Aktien Schweiz schwach - Evergrande-Krise belastet Banken

20.09.2021 | 17:47

ZÜRICH (Dow Jones)--Deutliche Abgaben hat der schweizerische Aktienmarkt am Montag verzeichnet. Der drohende Zahlungsausfall des chinesischen Immobiliengiganten China Evergrande trübte auch hier die Stimmung und zog vor allem die Aktien der Banken nach unten. Daneben tritt in dieser Woche die US-Notenbank zu geldpolitischen Beratungen zusammen. Im Anschluss an ihre Sitzung könnte die US-Notenbank am Mittwoch Einzelheiten zur Rückführung ihrer monatlichen Anleihekäufe bekanntgeben. Auch dies war für viele Anleger ein Grund zur Zurückhaltung, wie Marktteilnehmer sagten.

Der SMI verlor 1,4 Prozent auf 11.766 Punkte. Alle 20 SMI-Werte verzeichneten Verluste. Umgesetzt wurden 64,53 (zuvor: 84,64) Millionen Aktien.

Die mit Abstand höchsten Kursverluste im SMI verzeichneten die Banken Credit Suisse (-7,6%) und UBS (-6,6%). Außerhalb des SMI verbilligten sich Julius Bär um 5,7 Prozent. Der Bankensektor führte weltweit die Liste der Verlierer an. Anleger sorgten sich, dass ein Zusammenbruch von Evergrande auch die Kreditgeber mit in die Tiefe reißen könnte.

Unternehmen der Baubranche und Zulieferer dürften ebenfalls in Schwierigkeiten geraten. Der Kurs des Zementherstellers Holcim fiel um 3,2 Prozent.

Unter die Räder gerieten ferner die Aktien der stark vom Chinageschäft abhängigen Luxusgüterkonzerne Richemont (-3,2%) und Swatch (-2,7%). Swatch sind seit Montag nicht mehr im SMI enthalten; ihren Platz haben Logitech (+0,8%) übernommen.

Besser als der Markt hielten sich die defensiven Nestle (-0,5%), aber auch Pharmawerte: Novartis und Roche sanken um 0,3 und 0,4 Prozent. Alcon und Lonza schlossen mit Abgaben von 0,4 und 0,6 Prozent.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/mgo

(END) Dow Jones Newswires

September 20, 2021 11:46 ET (15:46 GMT)

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