Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitlich mit Verlusten

27.07.2021 | 18:56

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Dienstag überwiegend mit Verlusten geschlossen. Während die Märkte in Prag, Warschau und Moskau allesamt ein Minus vorwiesen, gab es in Budapest ein leichtes Kursplus. Dort stand am heutigen Handelstag vor allem der Zinsentscheid der ungarischen Notenbank im Fokus.

Die deutlichen Kursabschläge an den chinesischen Börsen sorgten auch in Europa für eine getrübte Marktstimmung. Die zunehmende staatliche Regulierung bereitet den Investoren Sorgen. Laut dem Analystin Milan Cutkovic vom Broker Axi, verunsichert die chinesische Politik die Anleger.

In Prag ging es für den Leitindex PX um 0,19 Prozent auf 1196,15 Punkte nach unten. Die Bankenwerte fanden keine einheitliche Richtung. So gewannen die Titel der Moneta Money Bank 1,1 Prozent. Für die Aktien der Erste Group ging es hingegen um 1,2 Prozent nach unten. Die Papiere des Energiekonzerns CEZ gingen mit Zugewinnen von 0,9 Prozent aus dem Handel.

In Warschau schloss der polnische Leitindex Wig-20 mit einem Minus von 0,72 Prozent bei 2224,59 Punkten. Der marktbreite WIG beendete den Tag um 0,76 Prozent leichter bei 66 710,29 Einheiten. Die umsatzstärksten Aktien waren die Titel des Bergbaukonzerns KGHM mit Aufschlägen von 0,4 Prozent. Deutliche Verluste mussten hingegen die Aktien des Online-Händlers Allegro (minus 2,1 Prozent) hinnehmen. Die Papiere des Ölkonzerns PKN Orlen gaben um 1,3 Prozent nach. Die Titel des Energiekonzerns PGE verloren 1,7 Prozent.

Auch in Moskau gab es Kursverluste zu beobachten. Der dortige RTS-Index schloss um 0,49 Prozent leichter bei 1594,64 Punkten.

Einzig in Budapest ging es mit den Kursen leicht nach oben. Der ungarische Leitindex Bux verbuchte ein Plus von 0,11 Prozent bei 47 002,77 Punkten. Unter den Indexschwergewichten gewannen die Aktien der OTP Bank 0,4 Prozent und die Titel von Gedeon Richter knappe 0,1 Prozent. Die Papiere des Ölunternehmens MOL gaben hingegen um 0,4 Prozent nach./pma/mik/APA/edh

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