CORONA-BLOG/CDU/CSU-Flügel : Firmen zu Test-Bereitstellung verpflichten

08.04.2021 | 06:06

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

CDU/CSU-Arbeitnehmerflügel: Firmen zu Bereitstellung von Tests verpflichten 

Kurz vor neuen Gesprächen der Bundesregierung mit rund 40 Wirtschaftsverbänden hat der Arbeitnehmerflügel der Union eine Verpflichtung für Betriebe gefordert, ihren Mitarbeitern Corona-Tests zur Verfügung zu stellen. "Das Testen in den Unternehmen sollte zu einer gesetzlichen Verpflichtung werden", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe von CDU und CSU im Bundestag, Uwe Schummer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er verlangte ferner, zum Schutz der Arbeitnehmer vor Corona-Infektionen müssten Unternehmen "dort, wo es möglich ist, Homeoffice verpflichtend anbieten, zumindest für einige Tage in der Woche". Das Arbeiten im Homeoffice werde von den Betrieben bislang nicht in dem Maße genutzt, wie es möglich wäre.

Auch Spanien verabreicht Astrazeneca-Vakzin nur noch an Menschen über 60 

Auch in Spanien wird der Corona-Impfstoff von Astrazeneca nur noch an Menschen im Alter von mehr als 60 Jahren verabreicht. Dies kündigte Gesundheitsministerin Carolina Darias am Mittwochabend an. Spanien folgt damit dem Beispiel anderer EU-Länder. Deutschland, Italien und die Niederlanden hatten bereits zuvor beschlossen, das Astrazeneca-Vakzin nur noch an Menschen über 60 zu verabreichen. In Belgien und Frankreich ist die Altersgrenze für dieses Präparat inzwischen bei 55 angesetzt. Hintergrund ist eine auffällige Häufung von Thrombose-Fällen bei Frauen unter 55 Jahren, die den Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers gespritzt bekommen hatten. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA gelangte aber am Mittwoch zu dem Schluss, dass bei diesem der Nutzen gegenüber den Risiken überwiege.

Mehr als 20.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland 

In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 20.407 (Vorwoche: 24.300)Neuansteckungen sowie 306 (201) weitere Todesfälle registriert. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ging nach Angaben des RKI erneut etwas zurück und lag am Donnerstag bei 105,7 (134,2). Am Vortag hatte sie 110,1 betragen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieser Zeitspanne an.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/sha

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April 08, 2021 00:05 ET (04:05 GMT)

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